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Er ist der Gelehrte und  Hadith-Wissenschaftler, der Mudjahid und Erneuerer der salafitischen Da’wah in Jemen, Scheich Muqbil Bin Hadi Bin Muqbil Bin Qa`idah al-Hamdani al-Wadi’i, vom Stamm al-Raschid, möge Allah mit ihm gnädig sein.

Er führte ein scharfes Schwert gegen die Leute der Falschheit, wie die Rawafid, Kommunisten, Sufis und abgeirrten Gruppierungen.

Er begann dann in Jemen mit der Da’wah Salafiyyah und führte diese Da’wah auf beste Art und Weise. Dann gründete er eine wissenschaftliche und salafitische Schule in Dammadj, die er „Dar al-Hadith“ (Haus des Hadiths) nannte. Zahlreiche Studenten aus ganz Jemen haben sich dort eingeschrieben, aber auch Studenten aus anderen arabischen und islamischen Ländern, aus Europa und Amerika. Unter seiner Führung kamen dort zahlreiche Gelehrte hervor, die dann weitere Schulen in ganz Jemen gründeten.

Ihre Schulen sind Salaf-Schulen, die bekannt sind für ihre Gradheit, Reinheit und Enthaltsamkeit in dieser Welt. Dabei stützen sie sich, sie und ihre zahlreichen Studenten, allein auf Allah. Sie beschmutzen ihre Hände nicht mit dem Entgegennehmen von Geldern aus diesen Institutionen der Hizbiyyah, da sie wissen, was die wahren Ziele und Absichten solcher Institutionen sind. Zum Beispiel: Ihr ständiger Versuch, jeden vom Manhadj der Salaf abzubringen, die ja die Leute des Hadiths und der Sunnah sind und sie stattdessen an die abgeirrten Gruppierungen zu binden und an ihren Manhadj.

Derjenige, der ihnen darin Vorbild war und der Versuchung standhaft blieb, ist dieser tugendhafte und reine Berg, Scheich Muqbil Bin Hadi al-Wadi’i, der uns sehr an die Sirah der rechtschaffenen Salaf erinnert, vor allem an Imam Ahmad, möge Allah mit ihm gnädig sein.


Sein Streben nach Wissen

Er studierte in Jemen, dann im Institut „al-Haram al-Makki“ in Mekka und schließlich in „al-Djami’ah al-Islamiyyah“ in Medina. Dort schrieb er auch seine Magisterarbeit. Danach befasste er sich intensiv mit den Büchern über Sunnah, Taffsir und Kuttub ar-Ridjal. Er studierte diese Bücher ausführlich und verfasste darüber auch zahlreiche eigene Bücher und Studien.


Seine Lehrer

Scheich Muqbil hatte das Vergnügen, bei zahlreichen und großen Gelehrten in den verschiedenen Instituten lernen zu dürfen. Darunter waren:


Sein letztes Vermächtnis

„Im Namen Allahs, des Allerbarmers des Barmherzigen. Alles Lob gebührt dem Herrn der Welten. Und Lob und Heil seien auf den edelsten Gesandten, unseren Propheten Muhammad und auf seine Angehörigen und all seinen Gefährten. Und ich bezeuge, dass es keinen anbetungswürdigen Gott gibt außer Allah und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist.

Um fortzufahren:

Der erhabene Allah sagt: "Jede Seele wird den Tod kosten. Und erst am Tag der Auferstehung wird euch euer Lohn in vollem Maß zukommen. Wer dann dem (Höllen)feuer entrückt und in den (Paradies)garten eingelassen wird, der hat fürwahr einen Erfolg erzielt. Und das diesseitige Leben ist nur trügerischer Genuss." Der erhabene Allah sagte auch: "Wo immer ihr auch seid, wird euch der Tod erfassen, und wäret ihr in hochgebauten Türmen."[2]

Allah, Der Erhabene, sagt: "Sag: Wenn ihr auch in euren Häusern gewesen wäret, wären diejenigen, denen der Tod vorgezeichnet war, an den Stellen erschienen, wo sie (als Gefallene) liegen sollten." Der erhabene Allah sagte auch: "Und wenn nun ihre Frist kommt, können sie (sie) weder um eine Stunde hinausschieben noch sie vorverlegen."[4]

At-Tirmidhi hat in seinem al-Djami‘ den Hadith von Abū ‘Izzah mit einer authentischen Überlieferungskette verzeichnet, der berichtet hat, dass der Gesandte Allahs, möge Allah ihn loben und Heil schenken, sagte: „Wenn Allah einem Seiner Diener den Tod in einem anderen Land bestimmt hat, lässt Er ihn dort ein Bedürfnis haben, zu dem er kommt.“ Diesen Hadith erwähne ich oft unseren Brüdern, wenn wir auf Reise sind. Es wäre nicht weit hergeholt, wenn die Feinde uns in einen Hinterhalt locken würden. Denn die Da’wah, die das Falsche bekämpft, muss stets damit rechnen, von den Leuten der Falschheit in einen Hinterhalt gelockt zu werden.

Vielleicht hat der erhabene Allah mir auch bestimmt, dass ich in meinem Bett sterben werde. Doch ich wünsche mir so sehr, dass meine Taten mit dem Märtyrertod während der Da’wah abgeschlossen werden. Gelobpreist sei Allah für das, was auch immer Er bestimmt hat. Denn zahlreiche Gelehrte haben gesagt, dass das Widerlegen der Leute der Neuerung (Ahlu l-Bidda‘) den Rang des Djihads für die Sache Allahs hat. Andere sagten auch, dass es sogar besser ist, als der Djihad für die Sache Allahs. Doch ich bitte Allah, dass Er mir Aufrichtigkeit gibt für die Zeit, die ich noch am Leben bin.

Nach dieser Einführung möchte ich all meine Angehörigen bitten, geduldig zu sein, denn Allah ist ihr Genüge. Sie sollen wissen, dass Allah es nicht zulassen wird, dass ihr Lohn verlorengeht. Und sie sollen sich ein Beispiel nehmen an dem, was der Prophet, möge Allah ihn loben und Heil schenken, Umm Salamah gelehrt hat zu sagen: „O Allah! Ersetze mir den Ehemann mit einem besseren, als Abū Salamah.“ […]

Dies soll mein letztes Vermächtnis sein und ich bitte Allah, dass Er euch und uns durch das beständige Wort im diesseitigen Leben und im Jenseits festigt, und dass Er euch und uns vor der Fittnah des Lebens und des Todes bewahrt, denn Er hat zu allem die Macht.

Muqbil Bin Hadi al-Wadi‘i, rahimahullah

Zeugen: ‘Abdullah Bin Salih Bin Ahmad al-Wadi‘i, Salih Bin Qayid al-Wadi‘i, Abū Hatim ‘Abdullah Bin ‘Ali al-Fadili.

Übersetzt von: Abu Yunus

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